WINTER TRIATHLON
Manch eine/r wird sich noch an die Bilder Anfang der 80er Jahre im Französischen "Triathlet Magazin" erinnern: Mark Allen in Zipfelmütze, Winterausrüstung auf Langlauf-Schi. Und die waren damals noch klassische. Der Gesichtsausdruck ein wenig zweifelnd-verzweifelt, und das Ganze als Schnappschuss am Start eines Multisport-Events im Winter.
So wie der Duathlon wurde auch das Langlaufen als Alternative für Triathleten von Triathleten entdeckt, und dabei gab es sogar die ersten Winter Triathlons, die allerdings in der Anonymität verblieben.
1997 wurde der Wintervariante des Triathlons in Form von Laufen/Mountainbiken/Schilanglaufen durch die damalige Generalsekretärin der ETU, Erika König-Zenz, wieder Leben eingehaucht. Sie organisierte den ersten Europacup dieser jungen Sportart, half bei der Durchführung der ersten Weltmeisterschaft 1997 in Mals /ITA (das Rennen war gleichzeitig Europacup-Finale) und war bei der Definition von Streckenlängen, Profilen und Regeln an vorderster Front involviert. 1998 folgte die erste Europameisterschaft , der Austragungsort war wiederum Mals.
Seit der offiziellen Geburt des Winter Triathlon hat sich auch hier, wie im Duathlon, eine eigene "Spezies" Athleten entwickelt. Es sind hier die Langläufer, die in erster Linie ansprechen. Sie können auch Mountainbiken und Laufen.
Heute ist der Wunsch in das Olympische Winter Programm aufgenommen zu werden sehr groß, er ist aber vom IOC bis auf weiteres nicht erfüllt. Die Anzahl der Athleten im Winter ist recht niedrig, und der Winter Triathlon hat noch einen weiten Weg zurück zu legen. Im Moment ist der Sport fast zu 100% "Europäisch".
Der Enthusiasmus ist groß - die zu bewältigende Arbeit auch!
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